„Pfalzgrafen-Komplex“ braucht neue Lösungen!

Das Hauptgebäude des Pfalzgrafenstifts in der Mosbacher Altstadt. Foto: Frank Heuß

So sehe ich es… eine rein persönliche Meinung.

Zunächst einmal muss ich voranstellen, dass ich mit der Mehrheitsmeinung der SPD-Stadtratsfraktion für das „Anstreben“ (so nenne ich einmal den der Stadtverwaltung erteilten Verhandlungsauftrag) eines Neubaus des Altenheims Pfalzgrafenstifts auf dem Gelände der Johannes-Diakonie und mit dieser als Partner der städtischen Stiftung Hospitalfonds gestimmt habe. Dieser Beschluss ist aber nun im Grunde hinfällig geworden, da sich die Johannes-Diakonie, wie heute (27.03.2018) in der Rhein-Neckar-Zeitung Lokalausgabe Mosbach veröffentlicht wurde, anders entschieden hat und den Neubau nun alleine, ohne die Stiftung Hospitalfonds, in Angriff nehmen will.

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Stadt mietet Interimsunterkunft für Flüchtlinge dauerhaft an

Aus dem Flüchtlingsheim der vorläufigen Unterbringung an der Römerhofstraße (Hohlweg) in der Neckarelzer Ruhestatt soll nun eine dauerhafte Anschlussunterbringung werden. Der Gemeinderat beschloss mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung die Anmietung beim Landkreis Neckar-Odenwald. Die Stimmenthaltung, abweichend von der Position der SPD-Stadtratsfraktion, stammte von mir und ich habe sie wie folgt im Plenum des Gemeinderates begründet:

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Frohe Weihnachten und guten Start in 2016!

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Selbst bei Regenwetter ein Erlebnis – der Mosbacher Weihnachtsmarkt.


Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern meiner Internetseite ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr 2016!
Positiv auf das fast abgelaufene Jahr zurückzublicken fällt diesmal wahrscheinlich so manchem schwerer. Selten war ein „Wort des Jahres“ bezeichnender als „Flüchtlinge“ für 2015. Der Besuch mit dem in diesem Jahr gegründeten Bürgerverein „BURA“ (Bürgerverein für Unterdorf, Ruhestatt und Auloch Neckarelz e.V.) im Asylbewerberheim am Hohlweg stellte für mich unabhängig von etwaigen Positionen zur Asylfrage eines heraus: Kinder können nichts dafür – sie sind überall auf der Welt gleich! So berührend waren die leuchtenden Kinderaugen, als wir dort einen Tischkicker aufstellten und ihn zusammen direkt „einspielten“.

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Neues aus dem Gemeinderat…

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Der Bürgersaal des Mosbacher Rathauses, in dem der Mosbacher Gemeinderat tagt.

In den letzten Monaten kam ich leider kaum dazu, Blog-Artikel zu verfassen. Im Dezember wollte ich das eigentlich nachholen, aber dann kam der „Weihnachtsstress“ noch dazu. Einige sehr interessante und bedeutsame Entwicklungen hat es im Gemeinderat zwischen Oktober und Weihnachtsferien aber durchaus gegeben, die ich versuchen werde, Anfang kommenden Jahres hier noch nachzutragen.

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„Eilentscheidung“ mit weniger Brisanz als gedacht

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Die Ankündigung der Bekanntgabe einer „Eilentscheidung“ mit der Tagesordnung zur Septembersitzung des Mosbacher Gemeinderats hatte bei mehreren Bürgern für Unruhe gesorgt. Die vermutete Hiobsbotschaft zum Thema Asyl gab es an diesem Punkt jedoch nicht – lediglich ein Auftrag in Zusammenhang mit den Instandsetzungsarbeiten am Schwimmbad Reichenbuch hatte Oberbürgermeister Michael Jann erteilt. Ansonsten hielt die Tagesordnung zwar einige interessante Punkte bereit, aber wenig strittige Fragen.

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Grundschule Diedesheim ist ein Vorzeigeprojekt

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An der GS-Diedesheim sorgt Rektor Peter Deobald (l.) auch außerhalb des Unterrichts für abwechslungsreiches Programm – wie hier beim Besuch der Blechbläser-Combo „NeckarBrass“.

Beim Juli-Termin (16.07.) des Gemeinderatsausschusses für Bildung, Kultur, Sport und Tourismus (BKST) war ich diesmal als stellvertretendes Ausschussmitglied dabei. Vor der Tagung, die in der AWO-Wohnanlage Diedesheim stattfand, gab es eine interessante Vor-Ort-Besichtigung in der Grundschule Diedesheim (GSD).

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„Laufender Schulbus“ ist Anstrengungen wert!

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Eine Grundschule, die für den „laufenden Schulbus“ in Betracht kommen könnte, wäre die Clemens-Brentano-Grundschule Neckarelz.

Schon vor einigen Monaten habe ich über die SPD-Stadtratsfraktion angeregt, dass in Mosbach die Möglichkeiten von „laufenden Schulbussen“, auch bekannt als „Walking Bus“ geprüft werden. Was ist ein „laufender Schulbus“? Kinder laufen in Gruppen zur Schule – dabei werden sie von Betreuern begleitet. Auf dem Schulweg werden mehrere „Haltestellen“ abgelaufen, wo die Kinder warten, quasi eingesammelt und sicher zur Grundschule geleitet werden. Auf die Idee wurde ich ursprünglich durch einen RNZ-Artikel aufmerksam, in dem von dem Modell berichtet wird, welches in der Gemeinde Eppelheim bereits praktiziert wird. Die Konzeption „Walking Bus“ wird auch vom Bundesfamilienministerium beworben und gefördert.

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Was soll mit historischen Grabsteinen geschehen?

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Was mit den Grabsteinen historischer Persönlichkeiten geschehen soll, ist umstritten. Eine Möglichkeit wären Lapidarien.

Vor einiger Zeit schon kam das Thema der Abräumung von Grabmalen historischer Persönlichkeiten in Mosbach ins Gespräch. Beim Geschichts- und Museumsverein (GMV) Mosbach hat man sich ausgehend von Überlegungen betreffend des Grabes Gmeinder mit dem gesamten Themenkomplex beschäftigt und eine gewisse Vorauswahl erstellt, welche Gräber aus stadtgeschichtlicher Sicht erhaltenswert erscheinen. In dem Katalog finden sich 121 Namen, insbesondere von früheren Gewerbetreibenden, Unternehmensgründern und ehemaligen Stadträten.

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Flüchtlingsunterbringung, Informationspolitik und das „Messplatz-Bistro“

presse_mixMit einigem Erstaunen habe ich den Artikel in der Wochenendausgabe (18./19.04.15) der Rhein-Neckar-Zeitung zum Thema Flüchtlingsunterbringung unter dem Titel „Entspannt sich die Lage?“ zur Kenntnis genommen.

Der Beitrag enthält deutlich mehr Informationen, als Oberbürgermeister Michael Jann bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 15.04.2015, unter „Mitteilungen und Anfragen“ offenbart hat. Nur einen Tag nach dieser Sitzung (!) hat es allem Anschein nach ein Pressegespräch mit der RNZ-Journalistin Ursula Brinkmann gegeben, in dem deutlich mehr transportiert wurde, als man den Fragen der Stadträte/innen zu diesem Zeitpunkt aussetzte. Es ist nicht das erste Mal, dass die Informationspolitik mehr als fragwürdig ist (vergleiche auch an anderer Stelle im Blog vermerkt: http://www.frank-heuss.de/2015/03/warum-ich-gegen-ein-asylbewerberheim-am-hohlweg-bin/).

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